Fotos und Berichte 2014


Vortrag "Grundlagen der Homöopathie"

Bericht von Sabine Kammerer, Oktober 2014


Vortrag im Hotel Ochsen in Lenzburg

 

Mit viel Elan traf sich eine kleine Gruppe von 8 interessierten Menschen an einem Samstag im Herbst um 14.00 Uhr im Restaurant Ochsen in Lenzburg ein. Ich hatte das Vergnügen, über die "Grundlagen der Homöopathie für das Pferd" einen 3-stündigen Vortrag halten zu dürfen.


Das Ziel des Vortrages war, den PferdebesitzerInnen aufzuzeigen, dass Homöopathie sowohl im Akutfall als auch bei chronischen Beschwerden des Pferdes gezielt eingesetzt werden können, um auf diese Weise bis zum Eintreffen des Tierarztes (falls nötig) die Lage des Pferdes innerhalb der Krankheit zu stabilisieren oder sogar zur Heilung zu bringen.


Bevor jedoch nur ein homöopathisches Mittel genannt, bzw. erklärt wurde ging es in erster Linie darum, was der Begriff "klassische Homöopathie", der so in aller Munde ist, überhaupt bedeutet. Hómois bedeutet gleich, gleichartig, ähnlich und páthos ist gleichzusetzen mit Leid, Schmerz, Affekt oder Gefühl. Zusammengesetzt bekommt der Begriff Homöopathie folgende Aussage: Ähnliches Leiden.


Mit dieser Basiskenntnis und der kurzen Erläuterung über den Begründer der Homöopathie, Samuel Friedrich Hahnemann (10. April 1755 - 2. Juli 1843) und dessen wichtigsten Paragraphen aus seinem Organon (die Bibel des Homöopathen) konnten wir dann schon kurz darauf näher auf die homöopathischen Arzneizubereitungen und die Herkunft der hom. Mittel eingehen. Nebst der Arzneimittelprüfung wurde auch vorgeführt, wie diese Mittel hergestellt werdenund welche Dynamik sich hinter dem Begriff "Potenzen" verbirgt.


Weiter ging es mit dem Begriff "Krankheit" und dem Vergleich zwischen Schulmedizin und Homöopathie in Bezug auf die Symptomerkennung, sowie die akute und chronische Krankheit, definiert aus Sicht der Homöopathie.


Die Rettung so kurz vor der Unterzuckerung brachten dann die netten Angestellten des Restaurants, welche uns fleissig mit Kaffee, Pommes-Frites und Glace versorgten und so den Blutzuckerspiegel wieder in den grünen Bereich stabilisierten.


Die Anatomie des Pferdes wurde ebenfalls vorgestellt und auf diverse Mittel die den Bewegungsapparat betreffen eingegangen. Kurz - von der Ohrspitze bis zum Huf können beim Pferd körperliche Dysbalancen entstehen - seien dies aus falschen Trainingseinheiten, falscher Sitzweise, schlechter Haltung (Stall, Einstreu, ...) und Reiter (Reitweise, Sattel, ...) oder aber wegen fehlender Kenntnisse seitens der PferdebesitzerInnen. 


Als weiteres Thema wurde dann noch die Kolik kurz vorgestellt, ist diese doch in praktisch jedem Pferdstall zu Hause und macht vielen PferdebesitzerInnen grosse Sorgen. Kurzum - nach 3 Stunden war dann der "Speicher" der Pferdefreunde am Tisch auch langsam voll und so schloss das Thema Homöopathie für das Pferd mit dem Versprechen, dass ein weiterer Vortrag im 2015 folgen wird.


Ich für meinen Teil möchte mich bei den Teilnehmerinnen recht herzlich für das lebhafte und humorvolle Interesse bedanken und freue mich sehr auf ein weiteres Wiedersehen.


Sabine Kammerer

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